Das Stierkälbchen Ferdinando

Ein Märchen von Vicente Marquina:
Es war einmal ein Stierkälbchen, das sehr still und ruhig auf seiner Wiese lebte. Sein Vater war ein muterer und wilder Kampfstier, aber kämpfen und spielen mit den anderen Stierkälbchen gefiel ihm nicht.
Im Gegenteil er mochte lieber die Blumen riechen und unter einem großen Baum faulenzen.
Seine Mutter sorgte sich deshalb, aber sie liebte ihren friedlichen Ferdinando sehr.
Ferdinando wuchs und wurde zu einem riesigen Kampfstier. Aber er wollte nicht mit den anderen kämpfen.
Eines Tages kamen fünf  Männer auf seine Wiese. Sie mussten den mutigsten Kampfstier auswählen, um ihn zur Stierkampfarena zu bringen.
Ferdinando wollte natürlich nicht ausgewählt werden, so ging er zu seinem Lieblingsbaum, um dort zu bleiben. Aber als er dort sass, stach ihn eine Wespe am Rücken.
Ferdinando lief wie verrückt und so sah es aus, als ob er wild und mutig wäre. Deswegen wurde er für den Stierkampf ausgewählt.
Aber als er in der Stierkampfarena stand, lief er nur, um an einem Blumenstrauss zu riechen, den der Stierkämpfer trug.
Die Leute ärgerten sich sehr über ihn, weil er nicht angreifen wollte. Schließlich mussten die Männer Ferdinando abholen und zu seiner Wiese zurückbringen.
Dort war er wieder glücklich. Und wenn er nicht gestorben ist, dann lebt er noch heute …..

 

Über Alberto Villanueva

Ingeniero Superior de Telecomunicaciones (Universidad Politécnica de Madrid)
Dieser Beitrag wurde unter Hausaufgaben, Literatur / Märchen abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s