Ein musikalischer Theaterabend: „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ von Bertolt Brecht und Margarete Steffin

von Jos Sagüés:

Con motivo de la XIII Semana de estudios Germánicos que se celebrará en la Facultad de Filología de la Universidad Complutense, tengo el gusto de invitaros a la representación teatral:

Ein musikalischer Theaterabend
12 Szenen aus „Furcht und Elend des Dritten Reiches“
von Bertolt Brecht und Margarete Steffin.

Dirección: Jos Sagüés

Jueves, 20 de enero 2011
20:00 horas
Facultad de Filología (Ed. A)
Paraninfo.
Duración aproximada 1 hora.

von wikipedia:

Furcht und Elend des Dritten Reiches ist ein Theaterstück des deutschen Dramatikers Bertolt Brecht, das er im Zeitraum von 1935 bis 1943 im Exil verfasst hat.

Margarete Steffin und Brecht begannen 1934 damit, Material über Alltagsereignisse im faschistischen Deutschland zu sammeln. Ende 1937 lagen die ersten fünf Szenen vor, die unter dem Titel Die Angst zusammengefasst wurden. Es wurden in schneller Folge weitere Szenen geschrieben, im Mai 1938 gab es bereits 25, davon wurden acht in der Pariser Uraufführung am 21.Mai 1938 gezeigt. Bis Juni 1938 stieg die Anzahl der Szenen auf 27. Brecht bezeichnete die Zusammenstellung als „Montage“, die eine von ihm entwickelte künstlerische Methode unter neuen Bedingungen erprobe. 1942/43 entstand eine Fassung für den amerikanischen Markt, die eine weitere Szene erhielt und den Titel bekam The Private Life of the Master Race (die Übersetzung besorgte Eric Bentley).

Eine von Henry Schnitzler besorgte Inszenierung am 7. Juni 1945 an der University of California und eine von Berthold Viertel ausgeführte Inszenierung am 12. Juni 1945 am Pauline Edwards Theatre des City College of New York trafen einen Monat nach Kriegsende auf kein besonderes Interesse beim Publikum mehr. Auch trug die schlechte Beherrschung der englischen Sprache durch die Emigrantenschauspieler zu unterkühlten Kritiken bei. Der New Yorker Kritiker George Jean Nathan griff Brecht als wenig beseelten Dichter an und konstatierte, dass „die Regieführung Berthold Viertels und die spielerischen Leistungen von einer Art seien, die selbst am deutschen Wandertheater in der Provinz ausgebuht worden wären.“ Die New Yorker Inszenierung hatte zunächst Erwin Piscator arrangiert. Brecht hatte sie fortgeführt, sie schließlich jedoch Viertel übertragen. Kurz nach der Premiere sandte Piscator Brecht einen ausführlichen Vergleich der von Brecht und ihm entwickelten Inszenierungsansätze zu, in dem er monierte, Brecht habe die dramaturgischen Potenziale seines Texts szenisch nicht angemessen umgesetzt.

Noch im Jahr 1996 wurde eine weitere Szene von Furcht und Elend des Dritten Reiches im Nachlass von Caspar Neher aufgefunden, die im November 1946 geschrieben worden war. Damit lassen sich dem Stück insgesamt 30 Szenen zuordnen.

Über Alberto Villanueva

Ingeniero Superior de Telecomunicaciones (Universidad Politécnica de Madrid)
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