Hackergruppe „Anonymous“

von Hans (und von tagesschau.de):

Jetzt beginnt gerade CEBIT, die große Informatik Messe in Hannover und auch den folgende Beitrag finde  ich höchst interessant:

„Unberechenbar, mächtig und gefährlich“

Im Dezember legten Hacker die Seiten von MasterCard und Visa lahm. Sie protestierten dagegen, dass beide Firmen WikiLeaks boykottierten. Hinter der Aktion steckte das rätselhafte Hacker-Netzwerk „Anonymous“. tagesschau.de hat sich die Gruppe von der US-Expertin Coleman erklären lassen.

Von Christian Feld, ARD-Studio New York, und Kirsten Rulf, WDR Köln, für tagesschau.de

Blockierte Internetseite von Mastercard (Foto: REUTERS)

[Bildunterschrift: Vom Hacker-Netzwerk „Anonymous“ lahmgelegt: Internetseite von Mastercard am 08. Dezember. ]

„Operation Payback“ hat sie bekannt gemacht: Mit einer gezielten Cyberattacke legte die internationale Hackergruppe „Anonymous“ im Dezember die Server von MasterCard und Paypal lahm. Sie wollten die Unternehmen dafür abstrafen, dass sie Spenden an WikiLeaks nicht mehr zugelassen hatten.

„Operation Payback“ ist die bisher spektakulärste, aber nicht die erste Aktion dieser Art. „Wir vergessen nicht und wir vergeben nicht!“ – mit dieser martialischen Ansage meldet sich „Anonymous“ regelmäßig im Netz.

Attacken gegen Datenfluss-Blockierer

Ihr Ziel: absolut freier Datenfluss. Wer den blockiert, muss mit Attacken rechnen. Tausende „Anonymous“-Mitglieder senden dann unsinnige Anfragen an einen Server – der daraufhin überlastet ausfällt. Auch das Regime in Tunesien bekam die Macht von „Anonymous“ zu spüren. Als die Machthaber das Internet im Land lahmlegten und keine Berichterstattung über die Proteste zuließen, veröffentlichte „Anonymous“ im Netz Videos mit der Selbstverbrennung eines Aktivisten – fachte die Proteste damit neu an und sorgte für internationale Aufmerksamkeit.

 

Über Alberto Villanueva

Ingeniero Superior de Telecomunicaciones (Universidad Politécnica de Madrid)
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