Eurovision Song Contest 2011

von wikipedia.de:

Der 56. Eurovision Song Contest wird am 10., 12. und 14. Mai 2011 in der ESPRIT arena in Düsseldorf stattfinden. Nachdem der deutsche Beitrag Satellite der Interpretin Lena Meyer-Landrut im Jahr zuvor den 55. Eurovision Song Contest in Oslo gewann, ist Deutschland zum dritten Mal nach 1957 und 1983 Austragungsland des Wettbewerbs. Das offizielle Motto des Eurovision Song Contests 2011 lautet „Feel your heart beat!“.

Direkt gesetzte Finalteilnehmer

Nach den Regeln der Europäischen Rundfunkunion (EBU) können maximal 45 Länder bei einem Song Contest vertreten sein. Am Eurovision Song Contest 2011 nehmen 43 Länder teil, so viele wie zuletzt 2008, dem Jahr mit den bis dahin meisten Teilnehmerländern.

Grundsätzlich sind bis zu sechs Länder direkt für die Finalrunde gesetzt: Das jeweilige Gastgeberland und die sogenannten „Big Five“ – die fünf finanzkräftigsten Mitglieder der Europäischen Rundfunkunion, das sind:

  • Deutschland Deutschland
  • Frankreich Frankreich
  • Italien Italien
  • Spanien Spanien
  • Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich

Die Gruppe der direkt gesetzten Finalteilnehmer umfasst 2011 fünf Länder, weil das Gastgeberland Deutschland zugleich eines der „Big Five“ ist. Italien nimmt erstmals seit 1997 wieder teil und entsendet Raphael Gualazzi, den Gewinner der Kategorie Newcomer des Sanremo-Festivals 2011.

Wie im Vorjahr wird Deutschland von der Sängerin Lena vertreten. Es ist das dritte Mal nach Lys Assias Sieg 1956 und Corry Brokkens Sieg 1957, dass die Interpretin eines Siegerliedes im Folgejahr wiederum beim Grand Prix antritt. Bei ihrer erneuten Teilnahme wurde Assia achte und Brokken neunte von je zehn Kandidaten.

Weitere Teilnehmer

Die restlichen 38 Teilnehmerländer müssen zunächst eines der beiden Halbfinale absolvieren, die am Dienstag und Donnerstag vor der Endrunde am Samstag, dem 14. Mai 2011, stattfinden.

Erstmals seit 2007 ist Österreich wieder beim Eurovision Song Contest vertreten. Es hatte sich drei Jahre lang aufgrund seines schlechten Abschneidens bei den vorangegangenen Bewerben und aus Kritik am Wertungssystem zurückgezogen.

Sein Debüt hatte zunächst das Fürstentum Liechtenstein angekündigt, da es aktiv den Beitritt zur Europäischen Rundfunkunion vorbereitete. Anfang August 2010 wurde jedoch bekannt, dass Liechtenstein voraussichtlich erst 2012 teilnehmen wird.

Für die Teilnehmerländer hatte bis zum 25. Dezember 2010 die Möglichkeit bestanden, sich nach bereits erfolgter Anmeldung ohne finanzielle Abgeltung vom Wettbewerb wieder zurückzuziehen. Diese Möglichkeit nahm Montenegro in Anspruch. Die Slowakei wollte zu einem späteren Zeitpunkt ihre Teilnahme zunächst absagen, entschied sich schließlich wegen der angedrohten Strafzahlung doch für die Teilnahme.

Über Alberto Villanueva

Ingeniero Superior de Telecomunicaciones (Universidad Politécnica de Madrid)
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